After the Storm at the Border

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Syrien, Links, Unten

Hier findet die grösste Revolution seit dem spanischen Bürgerkrieg statt, und alles was wir hören ist das Zirpen der Grillen. Das grosse Schweigen; „es ist kompliziert“ lautet die gängige Ausrede. Ironischerweise wurde Syrien vor der Revolution das „Königreich der Stille“ genannt. Im März 2011 explodierte dieses Schweigen in einer Vielfalt von Stimmen.

Der Ursprung der Gewalt in Syrien ist in Tatsache nicht so schwierig zu verstehen. Syrien war vier Jahrezente lang eine totalitäre Diktatur. Syrien war ein faschistischer Polizeistaat, geprägt von institutionellem Rassismus und Korruption. Einem kapitalistischen Wirtschaftssystem unterworfen, das lediglich einer reichen Cliqueé diente – der Assad Gang.

2011 erfasste Mut und Fantasie die Massen und SyrierInnen machten ihrem Ärger Platz und riefen nach Veränderung. Sie hatten die Schnauze voll von Korruption und Arbeitslosigkeit. Sie hatten die Schnauze voll der umhergreifenden Gewalt, der grenzenlosen Armut. Wütend das Kinder gefoltert wurden weil sie Sprüche gegen das Regime gesprayt hatten ging ein Schrei des Aufstandes durch das Land und verlangte das Ende der unterdrückenden Herrschaft von Assad, und erhebte sich zeitgleich für die Freiheit-  das Schicksal ihres Land in die eigenen Hände zu nehmen.

AntiDote versteht sich seit jeher als Sprachohr der erstickten Stimmen zu dienen . Nicht nur weil sie üblicherweise überhört werden, sondern auch weil sie Geschichte schreiben  Viele westliche Linke und AnarchistInnen tun sich mit der Thematik Syrien schwer. Doch stellt der Krieg in Syrien den definierenden Konflikt unserer Zeit und eine Bewährungsprobe unserer Bewegungen. Ein sowohl moralischer als politisch ethischer Kompass jeglicher zukünfiger Kämpfe.Continue Reading