Syrien und die westliche Linke

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Yassin Al Haj Saleh ist ein bedeutender, syrischer Dissident. Von 1980 - 1996  in Gefangenschaft, wurde er seit 2011 zu einer führenden Stimme des syrischen Aufstandes. Er versteckte sich 21 Monate lang innerhalb Syriens und lebt heute  im Exil in Istanbul. Das Interview wurde via Email mit New Politics Editor Stephen R. Shalom geführt und von aNtiDote ins Deutsche übersetzt. 

Wir, gewöhnliche SyrierInnen, Flüchtlinge, Frauen, StudentInnen, Intellektuelle, Menschenrechts-AktivistInnen, politische Gefangene … existieren nicht.

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New Politics: Sie haben wortgewandt über den andauernden Kampf um fortschrittliche Werte in Syrien geschrieben. In den meisten westlichen Nationen, besonders in den Vereinigten Staaten, hat die politische Linke wenig Macht. Was denken Sie könnte die westliche Linke tun, um ihre Solidarität mit der syrischen Revolution zum Ausdruck zu bringen?

Yassin Al Haj Saleh: Ich befürchte, dass es zu spät ist für Linke im Westen irgendeine Solidarität mit den SyrierInnen in deren äußerst schwierigem Kampf zum Ausdruck zu bringen. Was mich in diesem Zusammenhang immer in Erstaunen setzt, ist das die etablierten, westlichen Linken kaum etwas über Syrien wissen; ihrer Gesellschaft, ihres Regimes, ihrer Menschen, ihrer politischen Wirtschaft, ihrer zeitgenössischen Geschichte. Selten habe ich ein nützliches Stück Informationen, eine wahrhaft kreative Idee in ihren Analysen gefunden. Mein Eindruck zu dieser kuriosen Situation ist, dass sie uns einfach nicht sehen; es geht nicht um uns. Syrien ist nur eine weitere Möglichkeit für ihre alten anti-imperialistischen Tiraden, jedoch sind die SyrierInnen nie wirklich Inhalt ihrer Debatten. Also müssen sie  gar nichts über uns wissen. Für sie ist dieses Land wie eine Blackbox über die man weder die inneren Strukturen noch Dynamik lernen muss; genau genommen, und ihrem Ansatz folgend, hat Syrien gar keine inneren Strukturen oder Dynamik, einem Ansatz, der gleichzeitig westlich-zentriert ist und sich nur auf eine Politik der Eliten einlässt.

Das Problem ist, durch ihre enge, anti-imperialistische Weltanschauung sehen sie nur Obama, Putin, Holland, Erdoğan, Khamenei, den Emir Hamad aus Qatar, den Saudi König Abdullah, Hassan Nasrallah, und Bashar al-Assad. Möglicherweise sehen sie auch den Da’esh (IS) Anführer Abu Bakr al Baghdadi. Wir, gewöhnliche SyrierInnen, Flüchtlinge, Frauen, StudentInnen, Intellektuelle, MenschenrechtsaktivistInnen, politische Gefangene … existieren nicht.

Meiner Meinung nach ist diese sowohl westlich-zentrierte als auch elitäre Weltsicht für die Rechten und die Ultra-Rechten FaschistInnen besser geeignet. Aber ehrlich gesagt, von einem syrischen linken Blickpunkt aus, habe ich es nicht geschafft zwischen Rechten und Linken im Westen zu unterscheiden. Ich tendiere zu denken das dies die giftigen Auswirkungen der sowjetischen Erfahrung sind, faschistisch auf ihre eigene Art. Viele Linke im Westen sind die Waisen des verstorbenen Vaters, Waisen der UdSSR.

Außerdem, was hindert sie daran die Opfer von Bashar zu sehen, wenn sie die gewöhnlichen Menschelatuff-syria-2n in Kobane ganz genau sehen können? Warum war nicht das geringste Interesse vorhanden, als im letzten August 700 Menschen von den Kriminellen der Da’esh (IS) in Deir Ezzor massakriert wurden?

Eine_r ist gezwungen, sich zu fragen: Haben Opfer je nach dem wer ihre Mörder sind einen unterschiedlichen Stellenwert? Warum, während das Regime täglich viele Regionen in Syrien bombardiert, täglich Dutzende Menschen umbringt, sind die Linken so still wie die Rechten? Könnte es sein das der öffentliche Mörder Bashar und seine elegante Gattin Symbole der Ersten Welt sind. Ein Paar mit dem jene in der Ersten Welt sich einfacher identifizieren können?

Bevor sich die gemäßigte, westliche Linke daran tut SyrierInnen zu helfen oder Solidarität mit den SyrierInnen zu bekunden, sollte sie sich selber helfen. Ihre Ansichten sind völlig fehl geleitet, und die syrische Revolution nur ein Lackmustest ihrer reaktionären und dekadenten Sichtweise.

Als Syrier benötige ich sie nur, wenn sie gut informiert sind. Syrien ist ein Mikrokosmos, und ich denke nicht das die Natur ihres Denkens und ihrer Politik im Bezug auf den Makrokosmos in irgendeiner Weise besser sind, wenn man in Betracht zieht, wie irrtümlich ihre Positionen zum Syrien Konflikt sind.

Diese Bemerkungen sollen natürlich nicht die Existenz einer kleinen Anzahl mutiger, linker DissidentInnen verneinen, die das Gewissen und die politische Würde der Linken in den Vereinigten Staaten, und im Westen als Ganzes aufrecht erhalten.

syrian-solidarity

NP: Manche Linke aus dem Westen glauben sie müssten sich Waffenlieferungen durch westliche Regierungen an die Freie Syrische Armee (FSA) oder einer ihrer Bestandteile widersetzen. Andere glauben man sollten sich für die Beschaffung westlicher Waffen einsetzen. Wieder andere glauben, das man weder solche Lieferungen fordern, noch sich ihnen widersetzen sollte. Was ist ihre Ansicht?

YHS: Wie ich bereits gesagt habe, ist es zu spät, darüber zu sprechen. Das Wesen dieser Diskussion ist nun völlig getrennt von den Fakten vor Ort. Die FSA ist nun, drei Jahre nach ihrem Aufkommen als bewaffneter Widerstand gegen das faschistische Regime, viel schwächer und weniger vereint.

Damit die Position gegen Waffenlieferungen an die FSA Sinn ergibt, müssten zwei Bedingungen erfüllt sein. 1) die Waffenlieferungen von Russland und das militärische Personal aus dem Iran, Irak und dem Libanon müssten auf irgendeine Weise gestoppt werden; und 2) das Regime müsste aufrichtige Bereitschaft zu einer politischen Lösung zeigen. Tatsächlich, hat das Regime aber in 44 Monaten nie den Willen für das Teilen der Macht, oder auch nur echte Verhandlungen mit der Opposition zu führen, aufgebracht.

Was denken sie wird geschehen, wenn jenen die Hilfe verweigert wird, die gezwungen wurden, Waffen aufzunehmen um sich und ihre Gemeinschaften zu verteidigen. Man lässt es zu, dass die Menschen zu Hunderten getötet werden, dann zu Tausenden, dann zu zehn Tausenden, dann zu hundert Tausenden, während die UNO untätig bleibt, und die Gruppe “Friends of the Syrian People” angeführt aus Washington, einer völligen Lähmung erliegt (angeblich gegründet um SyrierInnen von außerhalb des UNO-Sicherheitsrates – verkrüppelt von russischen und chinesischen Vetos -, zu helfen ). Was denken sie wird dann geschehen?

Eigentlich ermutigen sie eine stetig wachsende Zahl von SyrierInnen ihr Vertrauen, der Welt und der internationalen Gesetzen, zu entziehen, und sie nähren damit den Nihilismus. Ich habe im Mai 2012, einen langen Essay darüber geschrieben. Damals war Nihilismus unter den KämpferInnen erst langsam daran Fuß zu fassen.

Es gibt, unter Linken im Westen, eine weitverbreitete Illusion die Vereinigten Staaten stünden mit der syrischen Revolution. Völlig falsch. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich weitaus deutlicher gegen die Revolution, als gegen das Regime positioniert. Washington hat unserer Sache weit mehr geschadet als Iran und Russland. Vor ein paar Monaten sprach der Harvard-Typ im weißen Haus in herablassendem Ton über die Bauern und Zahnärzte, die glauben das Assad-Regime stürzen zu können. Kann diese überflüssige Feststellung anders interpretiert werden als ein Zeichen für das Lager, – angeführt von einem Augenarzt und seiner “Shabbeeha” (RegierungsBanden), tatkräftig unterstützt von Russland und Iran und ihren Satelliten im Libanon und im Irak, – dass sie ungestört mit dem Morden weiterfahren können, gesegnet von der Gruppe der “Friends of Syrian People”? Und wurde der Deal bezüglich der chemischen Waffen im September 2013 durch SyrierInnen auf beiden Seiten etwa unterschiedlich interpretiert? Das Regime dachte zurecht es wurde ermächtigt mit dem Morden weiter zu machen, lediglich mit anderen Waffen. Und dieser Auffassung des Regimes, kann die Opposition kaum widersprechen.

Ich will nur noch hinzufügen, dass die Vereinigten Staaten nach dem chemischen Massaker vom August 2013 nicht intervenierten. Nun; eine kriminell regierende Junta für ihre Verbrechen gegen die Menschheit zu bestrafen ist um einiges gerechter und fortschrittlicher als es für US Interventionen rund um den Globus üblich ist. Darum verstehe ich nicht, warum es zu Protesten kam, bevor es eine Intervention gab, die nie stattfand, aber kein Rühren zur jetzigen Intervention, die meiner Meinung nach weniger ethisch und gerecht ist.

Wissen die Linken den nicht, dass das “Imperiale Zentrum” gegen die Revolution in Syrien ist? Ich denke nicht das sie dermaßen ignorant sind. Vielleicht retten sie einfach ihre altmodischen Denkmuster.

NP: Manche Linke aus dem Westen glauben sie müssten sich militärischem Training durch westliche Regierungen zugunsten der Freien Syrischen Armee (FSA) oder einer ihrer Bestandteile widersetzen. Andere glauben wir sollten uns für die militärische Ausbildung einsetzen. Wieder andere glauben, das wir militärisches Training weder fordern sollten, noch sich widersetzen. Was ist ihre Ansicht?

YHS: Ich vertraue den Absichten der USA nicht und ich erwarte nichts Gutes aus Washington. Ich teile nicht diesen essenzialistischen Anti-imperialismus, der versagt, Imperialismus als Beziehung und Prozess zu verstehen, sondern nur den Kern, als sich in Washington versteckend sieht und vielleicht in anderen westlichen Hauptstädten, nie aber in Moskau oder Teheran. Nichtsdestotrotz, unsere Erfahrungen in der Region rechtfertigen weit mehr als nur Verdacht. Die nihilistische und faschistische Da’esh (IS) ist nicht ex nihilo (aus dem Nichts) entstanden. Eines ihrer Bestandteile ist das tief sitzende Mistrauen gegenüber internationalen Gesetzen, Institutionen, und Ordnung. (Die zwei anderen Hauptquellen sind modernitätsbezogene Islam-Krankheiten und tyrannische korrupte Regime).

Aber um zurück zur Frage zu gelangen, wofür und gegen wen wollen die AmerikanerInnen syrisches Personal ausbilden?

In den letzten zwei Monaten haben die AmerikanerInnen offen unsere Sache ihrer “Krieg-gegen-den-Terror” Agenda hinzugefügt. Ihr Krieg gegen Da’esh (IS) betont, dass das Regime, das bislang über zweihundert Tausend Menschenleben gefordert hat, nur ein Detail ist; die Schlägertypen der Da’esh sind die eigentliche Gefahr. Und es versteht sich von alleine;  amerikanisches militärisches Training wird amerikanischen politischen Prioritäten folgen, dabei fungieren SyrierInnen als Instrumente in ihrem (dem amerikanischen) Krieg, nicht aber, unseren Kampf für Veränderung in Syrien zu entscheiden.

Kurz, ich denke das Resultat des amerikanischen Trainingsprogramms für SyrierInnen wird die vollständige Auflösung der geschwächten Freien Syrischen Armee sein, verwandelt, in billige, lokale SöldnerInnen entraubt ihrer eigenen Angelegenheit, – zugunsten der AmerikanerInnen, die FaschistInnen der Da’esh für Jahre bekämpfend -, dafür sich abwendend vom Kampf gegen die FaschistInnen Assads.

Ich gehöre also zu jenen, die sich mit aller Macht dem amerikanischen Training widersetzen.

NP: Die Vereinigten Staaten fliegen Bombenangriffe im Irak und in Syrien. Wie betrachten sie diese Angriffe, im Bezug auf ihre Auswirkungen und ihre Rechtfertigung?

YHS: Ihre Auswirkungen sind bescheiden; ihre Rechtfertigung ist weder an eine ethische Angelegenheit noch an universelle Werte gebunden. Meiner Meinung nach ist die Situation wie folgt: Die amerikanische Regierung, die wohl kaum als unschuldig betrachtet werden kann, bringt die einen Mörder um, während sie einen anderen Mörder übersehen, der gleich nebenan damit beschäftigt ist, weiter zu morden. Gelegentlich sogar lediglich ein paar Hundert Meter von den amerikanischen Schlachtfelder entfernt. Wo ist hier die gerechte Sache? Vergessen wir Gerechtigkeit, wo ist Politik? Vergessen wir Politik, was ist die Strategie die hinter dieser Kampagne steckt?

Ich glaube der Gang der Ereignisse wird zu nichts führen. Luftangriffe mögen Da’esh schwächen, aber sie wird ihre Fähigkeit Angriffe auszuführen oder sogar ihren Einfluss auszudehnen, beibehalten. Da’esh ist weder eine Armee mit schwerem Material, noch ein Staat mit grosser Infrastruktur, was dazu führt das Bombenangriffe aus der Luft weiterhin nur einen beschränkten Einfluss haben werden. Zwei Monate Bombardierung rund um die kleine Stadt Kobanê, und Da’esh ist immer noch eine Bedrohung für die Stadt! Erbil's Children: Syrian Refugee Children in Urban Iraq

Ich betrachte mich als eine “fortschrittliche” Person; ich klammere mich nicht an irgendeinen Status einer Angelegenheit, und ich versuche selbst in den schlimmsten Situationen neue Möglichkeiten, zu suchen. In zahlreichen, sowohl persönlichen wie öffentlichen Schwierigkeiten, war es mir gegeben neue Möglichkeiten, unerwartete Öffnungen und neue Wege für Leben, Kreativität, und Freiheit zu finden. Ich versuche eine fortschrittliche Möglichkeit für den amerikanischen Krieg in Syrien zu sehen, vergebens. Ich bin weder ein Essenzialist noch ein Nihilist (gibt es einen Unterschied zwischen den Beiden?), aber ich kann kein Potential  für mehr Gerechtigkeit und Erschaffung in dem neusten amerikanischen Krieg in meinem Land zuordnen oder finden.

Unsere amerikanischen “Freunde” geben mir den Eindruck, dass sie hart dafür arbeiten, damit nicht der kleinste Funken Hoffnung auf eine insgesamt bessere Situation im Land der Allgemeinheit überreicht werden kann. Das gibt Assad die Möglichkeit zu größerer Hoffnung und Erwartungen. Eine wirklich beeindruckende Leistung!

Ich hege keinen essenzialistischen Groll gegen die Vereinigten Staaten, aber die Großmacht war extrem unmenschlich in meinem Land, und dieser jetzige Krieg ist extrem eigennützig. Meiner Meinung nach ist es durchaus plausibel, von der amerikanischen Politik in Syrien zu schließen, das Washington der Idee der Demokratie und der Rechte der Unterprivilegierten grundlegend feindselig gegenüber steht. Das bedeutet das dieser in Syrien geführte Krieg einen reaktionären Charakter besitzt, und wird daher für die Mehrheit der Menschen im Land und der Region alles nur schlimmer machen.

Nichts könnte die abscheulichen Verbrechen der Obama Administration gegenüber Syrien und ihrer Bevölkerung mindern. Und die Geschichtsbücher werden es für eine lange Zeit nicht vergessen.

NP: Welche anderen Forderungen sollten westliche Linke ihren Regierungen im Bezug auf Syrien stellen?

YHS: Um ehrlich zu sein, muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, was Linke im Westen tun. Ich meine sie sind sicherer, haben Pässe, sie haben mehr Möglichkeiten zu lernen, fremde Sprachen, sie können die Bücher kaufen, die sie lesen wollen, oder zumindest Zugang zu ihnen haben. Wie kommt es dann, das so viele von ihnen nichts über Syrien wissen, nichts fühlen, und fast nichts tun?

Erneut, es geht nicht darum, dass sie ihre Regierungen dazu bringen etwas für uns zu tun; es geht um etwas das sie in ihren Länder für sich selber machen müssen. Wenn sie in den USA, in Großbritannien, in Deutschland, in Frankreich und so weiter in guter Verfassung sind, ist das für uns äußerst gut.

Sie sind hilfreich, indem sie in unserem Kampf zu uns stehen oder wenigstens in dem sie einwenig Einsicht für unseren Kampf aufbringen, unsere Möglichkeiten in unseren Ländern – identitärer Politik, sowie der Opferpolitik zu widersetzen – unterstützen. So wie sie sich aber jetzt zeigen, helfen sie durch ihren westlich-zentrierten und elitenpolitischen, anti-imperialistischen Ansatz lediglich unseren hiesigen Rechten, sowohl den “Modernisten” oder Islamisten.

Die Rechten sind oft auf Identität, Vorherrschaft, und elitäre Politik fokussiert.

Es reicht eben nicht unterschiedliche Antworten auf die gleichen Fragen zu geben um links zu sein.

Noch weniger reicht es, die gleichen Antworten auf andere Fragen zu geben.

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Yassin Al Haj Saleh, geboren 1961, ist ein oppositioneller syrischer Journalist und Autor. Er studierte Medizin in Damaskus, saß jedoch von 1980 bis 1996 als politischer Gefangener in Haft. Er schreibt für arabische Zeitungen und Magazine. Publikationen: »Syrien im Schatten. Einblicke in die Black Box« (Arabisch 2010). »Die Mythen der Anderen. Eine Kritik des zeitgenössischen Islam und eine Kritik an der Kritik« (Arabisch 2011). »Gehen mit einem Fuß« (Arabisch 2012).

Für den Band »Syrien – Der schwierige Weg in die Freiheit« (Hg. Larissa Bender) verfasste er eine Analyse über den Umgang mit bewaffneten Gruppierung in Syrien.

Im Jahr 2012 erhielt Yassin Al-Haj Saleh den Prinz Claus Award.

Das Interview auf Englisch: NewPolitics

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